Wie jeder Finnlandfreund aus eigener Erfahrung weiß, hat dieses Land viel Sensationelles, Großartiges und Skurriles zu bieten. Das trifft auch auf die Altstadt von Rauma zu. Hier befindet sich die größte noch erhaltene Holzstadt im Norden Europas und die drittälteste Stadt Finnlands.
Rauma – eine Stadt mit Niveau
Diese herrliche mittelalterliche Stadt im Westen Finnlands besitzt seine Stadtrechte bereits seit 1442 und ist in ihrer Grundstruktur bis heute erhalten geblieben. Diesen Umstand hat Rauma zum Großteil dem Traditionsbewusstsein seiner Bürger zu verdanken. Zahlreiche Künstler und Architekten haben in den vergangenen Jahrhunderten ihren Teil dazu beigetragen und den herausragenden Charakter dieser finnischen Stadt bewahrt. All das macht die Stadt Rauma zu einem herausragenden Ausflugsziel.
Rauma – eine Stadt im Wohlstand
Vom europäischen Aufschwung zur Jahrhundertwende profitierte auch die Stadt Rauma. Die durch die große Zeit der Segelschifffahrt zu großem Ruhm und Reichtum gelangt war. Heute sind ihre einst grauen Fassaden bunt und attraktiv und die Sehenswürdigkeiten zahlreich, dennoch blieb die alte Struktur unverändert. Allein in der historischen Altstadt findet man 180 kleine Betriebe und Werkstätten und die idyllischen Holzhäuser werden noch von etwa 800 Bürgern bewohnt.
Die UNESCO in Rauma
Die Stadt Rauma in Finnland ist zwar eine gelungene Mischung aus Tradition und Fortschritt und gehört seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe, dennoch ist Rauma, trotz zahlloser Sehenswürdigkeiten, keineswegs ein Museum. Heute ist die Stadt der Standort eines Sägewerkes und einer Zellulosefabrik und der Hafen – übrigens der fünftgrößte Finnlands - ist für den Holzexport von größter Bedeutung. Auch der ADAC hält interessante Informationen über Rauma und die Schifffahrt in Finnland bereit.