Samen | Ureinwohner von Finnland

Die Welt lebt in einer stressigen und schnelllebigen Zeit. Ist man jedoch bei den Samen in Finnland, dann besucht man hier die Ureinwohner Lapplands. Ein bisschen könnte man denken, dass die Zeit hier stehen blieb und ganz langsam tickt.

Wie viele Samen gibt es noch?

Ich habe mal während meiner Urlaubstouren hier einen Abstecher in die Natur gemacht. So viele Samen gibt es eigentlich gar nicht mehr. Sie leben jedoch noch in mehreren Gebieten, wie in Norwegen, Schweden und Finnland. Aber auch in Teilen Russlands und der Ukraine. Auch ich habe damals die Samen immer als Lappen bezeichnet, dem ist aber gar nicht so. Ich weiß es auch erst, seitdem ich diese Menschen einmal selbst besucht habe.

Samen oder Lappen

Die Bezeichnung „Lappen“ hören die Uhreinwohner natürlich nicht gern. Aber es ist in vielen Köpfen so festgefahren, dass diese Bezeichnung wohl nie aussterben wird. Die Samen bezeichnen das Wort „Lappen“ als Schimpfwort. Wenn mal ein Urlaub in diesen Gegenden ansteht, dann bietet es sich wirklich an, hier mal einen Tagesausflug zu verbringen. Ich finde, dass Bilder einfach nichtssagend sind, wenn man es selbst, real gesehen und erlebt hat.

Die Samen – Jäger und Sammler

Selbst nennen sich die Samen „Sameh“, was so viel wie Sumpfleute bedeutet. Damals waren sie Jäger und Sammler. Die wichtigste Beute war für die Menschen das Rentier. Wie mir ein Einheimischer erzählte, lebten die Ureinwohner in den Sommermonaten dann eher vom Fischfang. Durch die Umstände, dass die Rentiere in der Sommerzeit wegen verdörrten Nahrung in die Berggegenden gezogen sind, hat bei dem Sameh das Nomadentum entwickelt.

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